Steuerliche Wertermittlung

steuerliche Wertermittlung

Mit der „Escape-Klausel“ Steuern sparen. 

Grundstücksbezogene Steuern sind die wichtigste Einnahmequelle von Bund, Ländern und Gemeinden.

Ausgangsgröße bei der steuerlichen Veranlagung von Grundstückswerten ist das Grundstück selbst – also der so genannte Gemeine Wert des Grundstücks bzw. der Immobilie.

Um bei den Finanzbehörden den Verwaltungsaufwand möglicht gering zu halten, erfolgen

  • Festlegung der Grundsteuer
  • Festlegung der Grunderwerbssteuer
  • Ermittlung des Einheitswertes
  • Feststellung der Erbschaftssteuer
  • Feststellung der Schenkungssteuer
  • Feststellung von Betriebsvermögen
  • etc.

nach stark standardisierten und typisierten Wertermittlungsverfahren.

Die individuelle Besonderheiten und wertbeeinflussenden Merkmaler einer Immobilie wie

  • Dienstbarkeiten
  • grundstücksbezogene Rechte und Lasten
  • Baulasten
  • Sanierungsbedürftigkeit
  • Denkmalschutz
  • Altlasten etc.

werden bei dieser standardisierten Vorgehensweise seitens des Finanzamtes jedoch außer Acht gelassen. Dies kann eine Überwertung der Immobilie und somit eine höhere Steuerlast zur Folge haben.

Einer zu hohen steuerlichen Veranlagung, aufgrund einer Überbewertung Ihrer Immobilie, können Sie entgegensteuern, in dem Sie ein Sachverständigengutachten zur Bewertung Ihrer Immobilie bei der Finanzbehörde einreichen. Ihr Finanzamt erkennt das Sachverständigengutachten an. Der in einem Sachverständigengutachten ermittelte Wert, wird dann für Ihre steuerliche Veranlagung herangezogen.

Gem. § 9 Abs. 2 BewG (Bewertungsgesetz) entspricht der Gemeine Wert  dem Preis, der im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach der Beschaffenheit des Wirtschaftsguts bei einer Veräußerung zu erzielen wäre.Dabei sind alle Umstände die den Preis beeinflussen, zu berücksichtigen. Ungewöhnliche oder persönliche Umstände bleiben dabei außer Betracht.